Data Science Institute
Mit Lernvideos von 300 auf 60.000 Abonnenten.
Das Data Science Institute bildet Quereinsteiger für Daten- und KI-Berufe aus, und YouTube ist einer der Wege, auf denen die Weiterbildungen ihre Teilnehmer finden. Während der Kanal in den vergangenen Jahren dynamisch wachsen konnte, lief fast jedes Video dafür über meinen Schnittplatz.
Verstehen, konzipieren, umsetzen.
Wie bei anderen Projekten habe ich neben dem eigentlichen Schnitt der Moderation auch Audio- und Farbnachbearbeitung übernommen. Doch der Schwerpunkt der DSI-Videos lag immer im Motion Design. Um auf YouTube zu funktionieren, müssen Tutorials zu komplexen IT-Prozessen in allererster Linie eins sein: verständlich. Dazu musste ich mich in neue Themen, die ich mit den Videos oft selbst erst gelernt habe, einarbeiten, dazu die passenden Visualisierungen konzipieren und diese realisieren.
Animierte Schemata und inhaltliche Hervorhebungen sind ebenso Teil dessen wie Elemente, die einem Video Struktur und Zuschauern Orientierung geben. Nur so trägt sich ein Kurs für eine Stunde oder länger. Dass die Strategie aufgeht, zeigt ein sechsstündiger Python-Komplettkurs mit über 800.000 Aufrufen und über 99 % positiven Bewertungen – der meistgeklickte deutschsprachige Kurs zu diesem Thema.
Der Inhalt ist die Grundlage. Das Design entscheidet, wie weit er trägt.
Eine konsistente visuelle Handschrift über Videos hinweg schafft Wiedererkennungswert und stärkt die Marke Data Science Institute.
Ein Beispiel: die animierten Schnittbilder im Low-Poly-Stil, die eigens für den Kanal entstehen – statt Stockmaterial, das jeder andere genauso einsetzen könnte.
Das Studioset beim Data Science Institute hat während meiner Zeit als Freelancer ebenfalls ein Upgrade bekommen. Während der gemeinsamen Konzeption konnten wir bereits mitdenken, was später in der Postproduktion tatsächlich hilft. Beim ersten Aufbau konnte ich mit meiner Erfahrung aus Lichtsetzung und Kameraarbeit ebenfalls unterstützen.
Wenn Kunden wachsen, verändern sich die Aufgaben.
Wiederverwendbare Vorlagen und vordefinierte Workflows steigern Tempo und Effizienz. So entstand über die Jahre ein immer umfangreicherer und besserer Werkzeugkasten, in den ich mit zunehmender Größe des Kanals auch weitere Cutter einweisen konnte. So übernimmt das DSI die Postproduktion inzwischen komplett selbst. Über interne Workshops (zuletzt zum Thema Color Grading) oder Projekte in anderen Bereichen bleiben Zusammenarbeit und Wertschätzung weiterhin bestehen.